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Risikolebensversicherung

Wer über die Absicherung seiner Familie nachdenkt, sollte nicht nur über zusätzliche finanzielle Mittel für die Zeit der Rente nachdenken. Auch für den Fall des eigenen Todes ist eine Absicherung sinnvoll, denn der staatliche Schutz für die Hinterbliebenen ist in den meisten Fällen nicht ausreichend. Gerade Familien mit einem Hauptverdiener denken daher oftmals über die Möglichkeit einer Risikolebensversicherung nach. Aber auch Kreditnehmer profitieren von einer solchen Versicherung zur Absicherung der Rückzahlung von Krediten. 
Die Risikolebensversicherung ist im Gegensatz zu anderen Lebensversicherungen keine Kapitalanlage, sondern ein reiner Schutz im Todesfall. Somit werden die geleisteten Beiträge nicht angespart, um sie nach einer gewissen Laufzeit wieder ausgezahlt zu bekommen, sondern sie kommen im Todesfall des Versicherten innerhalb der Laufzeit der Versicherung zur Auszahlung an die Hinterbliebenen. Und aufgrund der Tatsache, dass hier nicht angespart wird, sind die Beiträge auch um Einiges günstiger, als bei einer Kapitallebensversicherung, in der ja die Beiträge für die Altersvorsorge beiseite gebracht werden.

Wenn kein zusätzliches Vermögen vorhanden ist, liegt die Höhe der Versicherungssumme im Normalfall ungefähr beim Vier- oder Fünffachen vom Jahreseinkommen des Hauptverdieners in Brutto. So können Alleinverdiener oder junge Familien sich absichern und stehen im Todesfall des Hauptverdieners nicht ohne Einkommen oder Vermögen da. Auch Kreditfinanzierungen und Immobilienankäufe sind so abgesichert, damit die Hinterbliebenen im Fall der Fälle nicht auf den Krediten und Schulden sitzen bleiben. Wenn aufgrund gestellter Gesundheitsfragen keine Risikolebenversicherung möglich, dann ist noch die Möglichkeit einer Sterbegeldversicherung vorhanden. Hier gibt es Tarife ohne Gesundheitsprüfung, die aber dann eine gestaffelte Wartezeit haben. Man sollte einen Sterbegeldversicherung Vergleich durchführen, um herauszubekommen, welche Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung für einen selbst geeignet ist.

Die Risikolebensversicherung gliedert sich in drei Unterarten auf. Die klassische Risikolebensversicherung empfiehlt sich vorwiegend für Familien mit kleinen Kindern und Alleinerziehende, während die fallende Lebensversicherung eher für Kreditnehmer geeignet ist, da hier die Beiträge und die Versicherungssumme über die Zeit zurückgehen. Bei einer verbundenen Risikolebensversicherung sind gleich mehrere Personen versichert. Dies wird oft von Geschäftspartnern genutzt, die sich so absichern können. 

Eine Risikolebensversicherung bietet Familien, Alleinverdienern und Kreditnehmern viele Vorteile. Die vergleichsweise niedrigen Beiträge stehen einem hohen Schutz für die Hinterbliebenen gegenüber. Überschüsse kommen durch ein Beitragsreduzierungssystem gleich den Versicherten zu Gut, die von der garantierten Todesfallleistung profitieren. Zudem setzt der Versicherungsschutz unverzüglich ein, sobald die Risikoprüfung beendet wurde und der Antrag eingegangen ist. Falls man innerhalb der ersten 10 Jahre Laufzeit aus dieser Versicherungsart lieber eine Kapitallebensversicherung zur Altersvorsorge machen möchte, ist eine Umwandlung problemlos möglich. 
 Vergleiche, anhand der Verzinsung zu ziehen.



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