Notenbanken drucken Geld: Kredit für
Sachwerte-Investments?
Die Notenbanken rund um den Globus – allen voran die Federal Reserve in den USA
– machen keinen Hehl mehr daraus, dass sie zur Stützung der Wirtschaft notfalls
bereit sind, das Geld sprichwörtlich mit dem Hubschrauber abzuwerfen. Zinsen auf
niedrigstem Niveau und Anleiheankaufprogramme in riesigen Größenordnungen sollen
die lahmende Konjunktur wieder in Gang bringen.
Die Politik der quantitativen Lockerung wird nach Ansicht vieler Experten zu einem
deutlichen und dauerhaften Anstieg der Inflation führen. Das kann von den Notenbanken
durchaus so gewollt sein: Die USA werden genauso wie Japan von ihrer gewaltigen
Schuldenlast erdrückt. In den USA sind nicht nur die Verbraucher und Unternehmen,
sondern auch die öffentliche Hand bis über beide Ohren verschuldet.
Der Effekt einer Inflation ist leicht zu verstehen: Nominale Werte werden vernichtet.
Zu den Nominalwerten zählen z.B. Staatsanleihen, Bankguthaben oder
Kredite.
Anleger, die Mut zum Risiko mitbringen, können von der Entschuldungspolitik der
Zentralbanken profitieren. Möglich wäre es zum Beispiel, einen Kredit aufzunehmen
und damit Sachinvestments zu tätigen.
Sachwerte – dazu zählen z.B. Immobilien, Edelmetalle, Rohstoffe aber auch Aktien
– können Vermögen gegen Inflation schützten. Schließlich behält eine Immobilie auch
dann ihren Wert, wenn das allgemeine Preisniveau einer Volkswirtschaft ansteigt.
Die Überlegung bei einem kreditfinanzierten Sachwertinvestment geht davon aus, dass
Sachwerte durch einen Anstieg ihres nominalen Wertes die Inflation unbeschadet überstehen.
Der aufgenommene Kredit hingegen verliert an Wert, was für den Kreditnehmer eine
Verringerung seiner realen Schuldenlast bedeutet.
Für Sachwerte-Investments stehen verschiedene Arten von Kredit zur Verfügung. Auch
wenn auf den ersten Blick ein Effektenkredit als die günstigste Variante erscheint,
muss dies nicht zwangsläufig so sein. Zwar sind die Zinsen von Krediten, die mit
Wertpapieren besichert sind, im Moment recht günstig. Sie sind jedoch variabel und
orientieren sich an einem Referenzzinssatz. Dieser könnte deutlich steigen, wenn
die Inflationsängste an den Märkten zunehmen. Am besten geeignet ist deshalb ein
Kredit mit fester Verzinsung, wie z.B. ein Ratenkredit. Die meisten Ratenkredite
sind nicht an einen bestimmten Verwendungszweck gebunden und können auch zur Finanzierung von Investments genutzt werden. Selbstredend sind kreditfinanzierte Investments
steht mit einem erheblichen Risiko verbunden, weil niemand die Kursentwicklung an
den Märkten voraussehen kann und der Kredit auch dann getilgt werden muss, wenn
Verluste eintreten. Das sollte jedem bewusst sein, der sich für ein solches Geschäft
entscheidet.
Nähere Informationen zum Thema Kredit für Sachwerte-Investments unter
www.creditolo.de
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