Die Krise im Depot
Die aktuelle Finanzkrise hat es wieder einmal gezeigt. Eh man sich versieht,
fallen die Indices um 30 oder gar 40 Prozent. Vielen Anlegern und Investoren
fällt es jetzt erst auf, wie abhängig ihre Investmentdepots vom Geschehen an
einzelnen Börsenplätzen sind.
Jeder fragt sich: ,, Hätte ich etwas besser machen können?’’
Generelle Antwort: ,,Ja, in jedem Fall.’’ Denn bei der Zusammensetzung des
Depots wird der Grundstock für künftige Entwicklungen gelegt. Doch wie soll man
hier verfahren?
Oft wird ein bisschen Europa Aktie mit einer Prise Asien (China) gewürzt. Doch
ist dies die Zusammensetzung des Depots welche Performance erzeugt?
Ein Depotcheck hilft hier dem Anleger, sich einmal einen Überblick zu
verschaffen, welche Bestandteile seines Depots wie effizient arbeiten. Dabei
stützt sich die Analyse der Depots auf die Markowitz Theorie. Nach dieser
Methode werden risikoarme mit risikoreicheren Investment in eine Balance
gebracht, die das kleinstmögliche Risiko zur gewünschten Zielrendite ermöglicht.
Anleger stellen sich oft die Frage, ob sich die Portfolio Optimierung
langfristig überhaupt positiv auswirkt.
Wir sind dieser Frage mit einer Simulation über die vergangenen Jahre von 2001
bis Ende 2007 nachgegangen und können hier zeigen, dass durch regelmäßig
wiederholte Depot-Optimierungen mit dem Markowitz-Optimierer Portfolio-Wizard ®
ein signifikanter Nutzen für eine renditeorientierte Anlagestrategie (mittleres
bis erhöhtes Risiko) erzielt werden kann. Der Untersuchungszeitraum wurde dabei
bewusst so gewählt, dass das Verhalten von Portfolio-Wizard in allen Marktphasen
(fallend, seitwärts, steigend) beobachtet werden kann.
Das Ergebnis der Simulation zeigt, dass die eingangs formulierte Frage eindeutig
mit JA beantwortet werden kann. Die halbjährlich von Portfolio-Wizard ®
überprüfte und angepasste Anlagestrategie reagiert auf die sich ändernden
Marktgegebenheiten. Dabei wird unter Einhaltung der vorgegebenen begrenzten
Volatilität eine wesentliche Steigerung der Rendite im Untersuchungszeitraum von
ca. zwei Prozent auf etwa neun Prozent erreicht.
Im Vergleich mit bekannten Dachfonds, die ein ähnliches Risikopotential
aufweisen, bestätigt Portfolio-Wizard ® seine Qualitäten. Das konsequente
Risikomanagement in fallenden Marktphasen einerseits und die Ausschöpfung der
Risikoprämien in steigenden Aktienmärkten andererseits führen zu einem
exzellenten Anlageergebnis.
Wichtig ist jedoch auch: Dieser Vorgang der Depotanalyse, oder auch Depotcheck
genannt, sollte regelmäßig (etwa halbjährlich) wiederholt werden.
Damit geht der Anleger sicher, nicht auf der einen Seite schlechtere Performance
als die Vergleichsindices zu erzielen und auf der anderen Seite noch Gebühren
zahlen zu müssen.
Das Thema Gebühren ist im Zuge der
Depotoptimierung unbedingt auch zu
betrachten. So müssen 5 % Agio bei Fondskäufen auch erst einmal verdient werden.
Viele Anbieter verzichten deshalb von vornherein auf Ausgabeaufschläge bei den
im Hause betreuten Depots.
Somit kommt dem Anleger hier der doppelte Nutzen zu: 1.) Depotüberwachung für
maximale Effizienz und 2.) ein Fondsdiscount führt zur Renditesteigerung.
Mitunter gibt es die Einschränkung auf Fondsdepots. Diese wurde dann bewusst
gewählt. So ist aus Erfahrung heraus deutlich geworden, dass eine
Portfoliodiversifizierung (Streuung) bei Einzelwerten wie Aktien und Anleihen
sehr viel schwieriger ist. Oftmals stimmen hier auch Kenngrößen wie Depotvolumen
und Anlagementalität nicht überein mit den ausgewählten Einzelwerten. Ergebnis
bei der Analyse von Aktiendepots ist oft ein völlig schief hängendes Depot.
Fehlt Einzelwerten doch nun mal das ausgleichende Momentum eines aktiv
gemanagten Fonds.
Fazit: Für engagierte Fondsbesitzer lohnt es sich außerordentlich, sich Angebote
zu Depotchecks im Internet einmal genauer anzusehen. Hier können nicht nur
Kosteneinsparungen sondern vor allem Renditesteigerungen erzielt werden.
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